Archiv für 2009

Propagandabilder für die geliebte Bundesregierung

Passend zum Gesamtdesign von Politklimbim sind hier noch drei Propagandabilder extra für die geliebte Bundesregierung nach Vorlagen von maopost.com entworfen.
Schließlich kann es nicht sein, daß ein Googlenutzer bei der Suche nach Bundesregierung eine andere als die Webseite der geliebten Bundesregierung als erstes Suchergebnis erhält.
Wer der geliebten Bundesregierung helfen will, erster bei Google zu werden, kann die folgenden Bilder auch gern zur Verlinkung verwenden, sofern sie auf dem eigenen Webspace abgelegt werden und kein Hotlinking erfolgt.

 

 

 

Wichtige Pressemitteilung der geliebten Bundesregierung

Deutschland feiert 60 Jahre Grundgesetz - die geliebte Bundesregierung feiert mit, bevor das Grundgesetz nun in Rente geschickt wird.

Das Desinformationsamt der geliebten Bundesregierung freut sich, zum sechzigsten und damit letzten runden Geburtstag des Grundgesetzes den offiziellen Start der neuen Webseite der geliebten Bundesregierung unter der Domain http://die.geliebte.bundesregierung.in.der.schwatzbude.de/ bekannt geben zu dürfen.

Sicherlich haben Sie die Diskussion der letzten Wochen um Internetsperren zum Schutz unschuldiger Kinder verfolgt. Vielfach wurde die geliebte Bundesregierung in diesem Zusammenhang mit sogenannten Internetausdruckern in Verbindung gebracht und ihr wurde oft gleich sämtliche Kompetenz im Umgang mit dem Internet abgesprochen.

Daß dies nur ein Mißverständnis sein kann, zeigt die neue Webseite der geliebten Bundesregierung. Diese ist nicht nur in validem XHTML 1.0 Strict und CSS level 2.1 geschrieben, sondern wird auch von einem sorgsam ausgewählten Propagandateam aus versierten Internetexperten betreut,die schon viele Jahre die gerechte, weise und gute Politik der geliebten Bundesregierung unterstüzen.

Die geliebte Bundesregierung möchte mit der neuen Webseite vor allem diejenigen Bürgerinnen und Bürger erreichen, die tagtäglich viele Stunden im Internet verbringen und zeigen, daß sie sehr wohl das Internet verstanden hat und um Chancen, aber auch Risiko dieses Mediums weiß.

Auch die Wahl der Domain zeigt, daß sich die geliebte Bundesregierung bestens mit dem Konzept der Subdomains auskennt. Gleichzeitig wird durch die Wahl einer neuen Domain etwaige Verwirrung mit anderen, ähnlich klingenden Domains vermieden.

Auf der neuen Webseite der geliebten Bundesregierung finden Sie nicht nur sachliche Informationen zu deren gerechter Politik, sondern auch Dossiers zu politikbestimmenden Themen, persönliche Einblicke in das Leben Ihrer Politstars und unterhaltsame Spiele, die Ihnen das Leben unter der geliebten Bundesregierung erträglicher gestalten.

Die geliebte Bundesregierung freut sich auf Ihren Besuch unter http://die.geliebte.bundesregierung.in.der.schwatzbude.de/ und sieht gespannt der umfangreichen Berichterstattung über die Internetinitiative in Ihren Medien entgegen.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Desinformationsamt der geliebten Bundesregierung

Große Ereignisse

Auch hier werfen große Ereignisse ihre Schatten voraus.
Noch gute vierzehn Stunden und es ist soweit.
Ebenso wie bei zafikal (immer in ultra-hipper Kleinschreibung und fett bitte) und beim Schweinejournlismus sind wir alle mega-gespannt und total erregt, auf das, was da kommen wird. Oink! Oink!

Politklimbim im Bundestag mit Dr. Hans-Peter Uhl

Politklimbim muß man sich als Ökostalinist nicht selbst aus den Fingern saugen. Dieser findet fast regelmäßig im Deutschen Bundestag statt, finanziert von unser aller Steuergelder.
So z.B. auch in der 214. Sitzung am 26. März 2009 in Berlin.

Dr. Hans-Peter Uhl (CDU/CSU):
Herr Präsident! Meine verehrten Kolleginnen und Kollegen! Wer immer zu dem Thema spricht, muss sich zunächst vergewissern, worüber er spricht und wie die Tat aussieht, über die wir reden. Deswegen bin ich Frau von der Leyen dankbar, dass auch sie mit der Tatschilderung begonnen hat, damit wir mit folgender Frage daran anknüpfen können: Was ist die richtige rechtliche Antwort des Staates auf diese Tat? Im Internet sehen wir entsetzliche, unbeschreibliche Bilder einer ganz abscheulichen Tat.
(Christel Humme [SPD]: Ich nicht!)
Was tut der Staat? Er sagt: So ist es heute im weltweiten Netz. Das muss der Staat wohl hinnehmen.
(Silke Stokar von Neuforn [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Haben Sie bei Frau Zypries nicht zugehört?)
Da darf man nicht sperren. – Dieser liberale Umgang mit solch entsetzlichen Taten befremdet mich, meine Damen und Herren von der FDP.
(Beifall bei der CDU/CSU – Christoph Waitz [FDP]: Sie haben nicht zugehört!)
Ich glaube, der Staat muss handeln. Wenn er handeln muss, dann gibt es in Deutschland zwei Wege: durch eine Vereinbarung jetzt und sofort oder durch ein Gesetz einige Monate später.
(Renate Gradistanac [SPD]: Nicht Entwederoder! Man kann beides tun!)
– Wir machen beides, richtig.
(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU)
Wir wollen jetzt und sofort in Deutschland mit einer entsprechenden Vereinbarung Erfahrungen sammeln. Frau Zypries, ich möchte nicht, dass Sie jetzt beifällig nicken. Ich möchte, dass Sie sich an Ihren Brief von vor zwei Wochen erinnern,
(Caren Marks [SPD]: Das ist anmaßend! Wie sind Sie denn drauf?)
in dem Sie schreiben – ich habe den Brief hier –, dass Sie diesen Weg für falsch, für rechtswidrig, ja für verfassungswidrig halten.
(Jerzy Montag [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Da ist viel Wahres dran!)
Meine Damen und Herren, bitte erinnern Sie sich an die Väter des Grundgesetzes.
(Caren Marks [SPD]: Es gab auch Mütter!)
Stellen Sie sich einmal vor, die Väter
(Caren Marks [SPD]: Und Mütter!)
des Grundgesetzes hätten diese Taten im Fernsehen bei der Abfassung des Art. 5 des Grundgesetzes gesehen und hätten dann gesagt: Wir wollen, dass dies unter Kunstfreiheit fällt.
(Caren Marks [SPD]: Das ist ein Skandal! – Monika Griefahn [SPD]: Das ist strafbar! Das hat sie doch gesagt! – Jerzy Montag [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Das ist doch Unsinn! Das ist Quatsch! – Weitere Zurufe von der SPD)
Stellen Sie sich einmal vor, die Väter des Grundgesetzes hätten diese abscheulichen Bilder gesehen und hätten gesagt: Wir wollen, dass Provider so etwas frei machen können. Das fällt unter die Berufsfreiheit.
(Widerspruch bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Stellen Sie sich vor, die Väter des Grundgesetzes
(Caren Marks [SPD]: Ich bestehe auf die Mütter!)
hätten, als sie Art. 10 des Grundgesetzes, das Fernmeldegeheimnis, abgefasst haben, gesagt: Wer solche Bilder anschaut, den dürfen wir nicht stören. Das ist das Fernmeldegeheimnis.
(Ute Kumpf [SPD]: So ein Schwachsinn! – Caren Marks [SPD]: Keine Ahnung! – Monika Griefahn [SPD]: Das ist strafbar! Das hat sie ganz deutlich gesagt! – Christoph Waitz [FDP]: Das sagt doch niemand! – Ernst Burgbacher [FDP]: Das will doch keiner!)
Ist das Ihre Grundrechtsinterpretation? Ist das der Umgang mit dem weltweiten Netz angesichts unserer Grundrechtsartikel? Ich halte es für ein Zerrbild der Grundrechtsinterpretation, wenn wir diese Artikel in dieser Weise heranziehen.
(Jerzy Montag [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Sie sollten zur Verfassung nie mehr reden! – Monika Griefahn [SPD]: Das ist eine Unverschämtheit!)
Sie wurden in diesem Zusammenhang – Herr Montag, das können Sie nicht wissen – von der Ministerin der Justiz so herangezogen; ich fantasiere nicht. Ich meine, wir sollten uns bei drei Menschen bedanken: erstens bei Herrn Ziercke, dem Präsidenten des Bundeskriminalamtes. Er hat im Herbst 2007 anlässlich der Herbsttagung gesagt: Das ist ein Schwerpunkt meiner Arbeit. Bei der Kinderpornografie im Internet muss der Staat eingreifen, und zwar sofort.
(Caren Marks [SPD]: Das hat die SPD schon lange gesagt! – Frank Spieth [DIE LINKE]: Wie stattet ihr die Polizei aus?)
– Herr Ziercke, vielen Dank.
Nach dieser Tat des Herrn Ziercke, die begrüßenswert ist, gab es zweitens eine quälende Diskussion bei uns Innenpolitikern aller Seiten über den Umgang mit Reichsbedenkenträgern, die sagten, das sei technisch und rechtlich nicht möglich. Dann wurden die entsprechenden Artikel aufgezählt. Es geschah nichts. Deswegen bedanke ich mich bei Frau von der Leyen. Eineinhalb Jahre Untätigkeit aufgrund der Behandlung von Bedenken wurden durch Frau von der Leyen unterbrochen, indem sie gesagt hat: Das ist mein politischer Wille.
(Beifall bei der CDU/CSU – Caren Marks [SPD]: Frau von der Leyen hat drei Jahre gebraucht, um zu merken, dass es dieses Thema gibt!)
Erst das hat Bewegung in die Sache gebracht. Minister Schäuble hat ihr dabei die juristische Unterstützung gegeben, die sie braucht,
(Christoph Waitz [FDP]: Das ist eine interessante Formulierung!)
indem er entgegen der Justizministerin gesagt hat: Der Vertragsweg ist verfassungsgemäß; der Vertragsweg ist möglich. – Und diesen gehen wir.
(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU)
Daneben werden wir einen Gesetzentwurf auf den Weg bringen. Deswegen drittens vielen Dank an den Kollegen zu Guttenberg,
(Caren Marks [SPD]: Wo ist er denn? Er ist ja sehr an dem Thema interessiert!)
der bereits gestern Abend, wenn ich richtig informiert bin, einen Rohentwurf zur Diskussion vorgelegt hat. Er ist federführend zuständig. Wir werden am Schluss sehen, wer sich in Bedenken ergeht und wer im Kampf gegen die Kinderpornografie mitstimmt.
(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU)
Wir werden dann das Parlament in solche und solche aufteilen: in solche, die nur Bedenken haben, und in solche, die den Kampf mit uns zusammen aufnehmen.
(Beifall bei der CDU/CSU – Caren Marks [SPD]: Schönen guten Morgen!)

Vorlagen

Analog zum heutigen Beitrag beim Schweinejournalismus über die Bildquellen für die Bloggestaltung weise ich auch hier mal daraufhin, daß ich auch für Politklimbim nicht selbst die Bilder oben, rechts und unten gemalt habe. Ich kann zwar leidlich mit Graphikprogrammen umgehen und Bilder manipulieren, meine Zeichenkünste sind aber recht rudimentär. Vorlagen waren hier Propagandaplakate aus der VR China aus den 1960er Jahen.

Für den Header habe ich einen Ausschnitt aus dem Motiv The peasants’ revolutionary movement is very good verwendet.

Für den Footer durfte das Plakat Draw out the revisionists and expose them to the people herhalten.

Und für die Suche in der rechten Sidebar habe ich schließlich dieses Poster ein wenig abgeändert. Leider kann ich die Seite maopost.com nicht direkt aufrufen, da bekomme ich immer eine Time-Out-Fehlermeldung. Die über die Google-Bildersuche gefundenen Bilder werden hingegen problemlos angezeigt. Das ist ein etwas merkwürdiger Fehler, wie ich finde.

Politklimbim online

Heute geht Politklimbim endlich richtig online. Damit es nicht ganz so leer hier aussieht, habe ich das hier vorher als Platzhalter gezeigte Tagebuch einer Unbelehrbaren mal nachdatiert und veröffentlicht.

Mit vielen Domains kann man endlich prima wild hin- und herlinken, was ich dann auch gleich mal mache und den aktuellen Beitrag bei der Zenzizenzizenzic Armee Fraktion auch hier erwähne.

Laiensoftware, der international renommierte Hersteller von Sicherheitssoftware, freut sich, seine neueste Entwicklung im Bereich der Internet-Sicherheitssoftware vorzustellen: Netnanny Uschi 1.0.

Netnanny Uschi ist die Netfilter-Software für The Great Firewall of Germany. Die Software ist durch ihre sehr einfache Installationsroutine besonders geeignet für Internetausdrucker und all jene, die keine Ahnung haben, was dieses Internet eigentlich ist, geschweige denn wissen, wie es funktioniert.
Eine Anpassung der Software durch umständliche Optionmenüs ist nicht erforderlich. Die Software führt selbständig regelmäßige Aktualisierungen der Filterlisten durch unter Umgehung eventuell vorhandener Firewalls. Bei Netnanny Uschi handelt es sich garantiert nicht um Zensur wie Sie sie z.B. aus der VR China oder Saudi-Arabien kennen.

Den Rest der Pressemeldung gibt es im ZAF-Blog.

Tagebuch einer Unbelehrbaren

Ursula von der Leyen im Kampf gegen das böse Internet